Mein Bauhaus

Alle Berliner und Brandenburger Schulen waren eingeladen, sich anlässlich des 100. Bauhaus-Geburtstages mit dem Erbe der Hochschule für Gestaltung zu beschäftigen. Es wurden 225 Projekte von 1100 Schülerinnen und Schülern aus 72 Schulen eingereicht. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von den Architektenkammern von Berlin und Brandenburg. Am vergangenen Freitag wurden in der Akademie der Künste am Hanseatenweg die Preise vergeben.

Erik Reinhardt vom Alexander S. Puschkin Gymnasium ist stolz unter den Preisträgern zu sein. Er beschreibt sich als „Minimalisten, der nur weniges braucht, um fasziniert und ästhetisch befriedigt zu sein.“ Er hat ein ganzes Alphabet in seiner eigenen Typografie gestaltet, dabei die Formen und Farben des Bauhauses aufnehmend – Kreis, Halbkreis, Quadrat, Rechteck, Teilungen dieser Grundformen – und sie in Buchform gebracht. Durch seine Buchgestaltung, die aus transparenten und blickdichten Seiten besteht, entstehen immer wieder neue Folienschichtungen und damit neue geometrische und farbliche Kombinationen. Das hat die achtköpfige Jury überzeugt.

Ausgezeichnet wurden jeweils drei Preisträger, es gab vier Kategorien: 1.-6. Klasse, 7.-10. Klasse, 11.-13. Klasse; zusätzlich gab es drei Preise in der Sonderkategorie „Film“. Es wurden Plakate und Kostüme, Häuser und Möbel entworfen, die Schüler hatten sich auf die verschiedensten Arten mit dem Bauhaus befasst.

Der Wettbewerb war zu Beginn des Schuljahres 2018/19 von der Architektenkammer Berlin und der Brandenburgischen Architektenkammer ausgelobt worden. Als Schirmherrinnen fungierten Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler konnten sich auf die Spuren der Moderne begeben und vor allem Architektur und Städtebau in der Auseinandersetzung mit kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Themen von damals und heute erkunden.

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